LVR-Tagung Landschaftsgeschichte im Siebengebirge

Rheinrundfahrt zu Schloss Drachenburg und Drachenfels

Wie hat sich die Landschaft des Siebengebirges in den zurückliegenden 200 Jahren entwickelt? Gibt es einen Zustand, den man durch konservatorische Maßnahmen bewahren müsste oder wiederherstellen sollte? Dieser Frage ging die Fachtagung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) am 5. und 6. September in Königswinter nach. Dabei wurden laufende Projekte, Forschungsschwerpunkte, aber auch Ergebnisse jüngerer Untersuchungen vorgestellt. Auch Aspekte wie Spuren des Bergbaus, Wahrnehmung des Siebengebirges im Wandel der Zeiten sowie touristische Perspektiven der Kommunen im Siebengebirge kamen zur Sprache. Vorträge zum Heimatgefühl, ein Stadtrundgang, Weinprobe und Schiffstour rundeten das Programm ab.

Die Tagung bildete den Auftakt zur Veranstaltungsreihe StadtLandFluss, welche die Region Siebengebirge für gut drei Wochen ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.

Vortrag bei der LVR-Fachtagung

Zum Abschluss betrachtete Thomas Deckert vom Landesbetrieb Wald und Holz Konzepte von Wildnis als Beitrag zur Biodiversität. Schwemmland an Flussmündungen und aufgelassene militärische Übungsplätze seien Beispiele, wie auch heute in dicht besiedelten Gebieten wieder Wildnis entstehen könne

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